Auf die Bretter, fertig und auf geht’s!

Der dritte Tag des Pringles Kitesurf World Cup war gleichzeitig der erste Tag, an dem es sportlich zuging. Und das nicht zu knapp. Am Vormittag starteten unsere Slalomfahrer in die ersten Wettkämpfe. Dabei haben wir natürlich ein ganz genaues Auge auf unsere deutschen Topfahrer Florian Gruber und Christine Bönniger geworfen, die durchaus mit Titelambitionen in die aktuellen Virgin Kitesurf World Championships gestartet sind. Zu Recht, wie sich, auf jeden Fall bei Florian Gruber, schon nach dem ersten Wettkampf zeigte. Der Garmisch-Partenkirchener dominierte die erste Elimination von Beginn an und sicherte sich den ersten Sieg des Tages. Bei Elimination Nummer 2 musste er sich dem Niederländer Rolf Van der Vlugt und Marvin Baumeister aus Australien unterordnen und wurde knapper Dritter.  „Ich war hier 2014 Dritter und will auch dieses Mal auf das Podium“, so Gruber und wir sind sicher. Das wird klappen. Für Christine Bönniger lief es dagegen noch nicht so richtig rund. Nach Platz 5. in der ersten Elimination schied sie bei der Zweiten bereits in Runde zwei aus.

„Ich bin auf Position zwei liegend an der ersten Halse von einer Windböe ausgehoben worden und gestürzt. Dabei habe ich mich am rechten Knöchel verletzt, den ich mir in diesem Jahr bereits gebrochen hatte. Ich werde vor der nächsten Wettfahrt spontan entscheiden, ob ich weiterfahre oder den Wettkampf beende“, sagte die enttäuschte Kielerin

Bei den Damen gewannen die Favoritinnen Steph Bridge (Großbritannien) und Katja Roose aus den Niederlanden je ein Rennen. Christine Bönniger, die 2013 am Ordinger Strand siegte, belegte im ersten Lauf Platz fünf, schied aber in der zweiten Wettfahrt aus.

Gegen frühen Nachmittag mussten die Slalomfahrer schließlich das Feld räumen und es wurden die ersten Freestyle-Qualifikationsrunden ausgefahren. 45 Fahrer, unter ihnen 17 deutsche Teilnehmer kämpfen um acht freie Plätze im 24-köpfigen Hauptfeld und können sich dann mit Superstars wie Christophe Tack oder Rekordweltmeister Aaron Hadlow messen. Ein Traum für jeden Amateur-Kiter. Und wer weiß, vielleicht sorgt der ein oder andere ja für eine Überraschung.

Am Abend beehrte uns ein ganz besonderer Gast, der eigentlich im Ring zu Hause ist. Box-Champion Wladimir Klitschko kam vorbei und nutzte das herrliche Wetter zu einer Kitesurf Tour mit seinem Freund Toby Bräuer, dem Big Air Spezialisten. „Es ist toll hier in St. Peter-Ording. Blauer Himmel, Sonne und weißer Strand, da fühlt man sich ja fast wie auf Barbados. Ich war vor ein paar Jahren schon einmal hier bei dem World Cup, aber der Event ist seitdem noch größer und schöner geworden. Ich komme nur fünf bis sechsmal im Jahr zum Kiten und habe den tollen Tag hier sehr genossen.“

Morgen früh geht, so der Plan, für die Kiter schon um 08.00 Uhr aufs Wasser.

 

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