The same procedere as last year Mr. Hadlow?

Diese, dem Filmklassiker Dinner for One entstandene Frage hat sich sicherlich so mancher der zahlreichen Fans am Strand von St. Peter-Ording gestellt, als Liam Whaley und Aaron Hadlow ins Finale starteten. Und es war Hadlow, der auf diese Frage die passende Antwort hatte. Yes! Nach seinem Sieg im letzten Jahr hat es der Brite auch heute geschafft, sich zum König von St. Peter-Ording zu krönen. Ein knapper, aber alles in allem verdienter Sieg, dem einige spektakuläre Heats vorangegangen sind.

„Ich bin jahrelang als Weltmeister nach St. Peter-Ording gekommen, konnte hier aber nie gewinnen. Jetzt habe ich gegen wesentlich jüngere Konkurrenten meinen zweiten Sieg hintereinander eingefahren. Das ist einfach unglaublich“, sagte ein überglücklicher Hadlow.

Die Überraschung des Tages war dabei sicherlich Martinez, der sich im Viertelfinale gegen den Weltmeister Christophe Tack durchsetzen konnte und schließlich auf dem vierten Rang landete. Dritter wurde der Brasilianer Carlos Mario.

 

Gisela Pulido
Sabrina Lutz

Auch bei den Lady’s schied die amtierende Weltmeisterin Karolina Winkowska schon im Viertelfinale aus und machte somit ihrer schärfsten Konkurrentin und Rekordweltmeisterin Gisela Pulido den Weg frei, die sich souverän durch ihre Heats trickste und den Sieg davontragen konnte. „Es ist toll, meinen ersten Saisonsieg ausgerechnet beim größten Kitesurf-Event der Welt zu feiern. Das Niveau ist so unglaublich hoch und ich bin total glücklich und überwältigt“, erklärte die Spanierin bei der Siegerehrung. Eines ihrer „Opfer“ war auch die Hamburgerin Sabrina Lutz, die schließlich auf dem fünften Rang landete. „Die Bedingungen draußen waren absolut krass, aber es hat unheimlich viel Spaß gemacht. Es ist keine Schande, gegen eine solche Ausnahme-Athletin wie Gisela zu verlieren. Ich bin mit meinem fünften Platz total happy“, freute sich die 26-Jährige über ihr tolles Abschneiden beim Pringles Kitesurf World Cup.

Der Münchener Marian Hund musste sich ebenso wie Linus Erdmann mit Rang 17 begnügen. Allerdings fehlten dem Hamburger Erdmann nur 0,2 Punkte zum Einzug in das Achtelfinale. „Ich bin natürlich enttäuscht, weil es so knapp war, aber so ist das nun einmal im Sport. Ich konnte bei den Besten der Welt mithalten und bin mit meiner Leistung total zufrieden“, sagte der 18-Jährige nach seinem Aus.

Am morgigen Freitag widmen wir uns dann wieder ganz dem Slalom, bei dem aktuell Florian Gruber auf Platz 1 liegt. Abend dürfen wir uns dann auf die „Kinder dieser Küste“ freuen, die mit uns den Strand rocken.

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