Wir haben Wind gesät. Wir haben Sturm geerntet

Dieses deutsche Sprichwort passt ziemlich gut zu unserem gestrigen Artikel, in dem wir die Leistung des Windes kritisiert haben, und dem heutigen Tage, an dem der Wind uns mal so richtig gezeigt hat, was er kann. Schon gestern Abend hat sich der Himmel beachtlich zugezogen und uns dann heute früh neben ein paar deftigen Regenfällen, Windgeschwindigkeiten von teilweise 31 Knoten (57,41 km/h) geschenkt. Zu unserem Glück verzog sich der Regen recht schnell und so wurde der Tag ein Fest für alle kitesurfbegeisterten Zuschauer und natürlich auch für die Freestyler die bewiesen, warum das Kitesurfen einfach eine faszinierende Sportart ist.

Über 39 Qualifikations-Heats bei den Männern und 15 Frauen konnten heute ausgefahren werden, was uns einen riesigen Schritt in Richtung Hauptfeld, also in Richtung Liam Whaley, Carlos Mario, Gisela Pulido und den anderen Superstars der Szene brachte, die das heutige Wetter nutzten, um sich auf die nächsten Tage vorzubereiten. Linus Erdmann hob so richtig ab. Zwischen 10 und 15 Meter schwang sich der Hamburger, der per Wildcard bereits für das 24-köpfige Hauptfeld qualifiziert ist, in den Himmel. Ein hoher Anspruch an Fahrer und Material, aber ein guter Test für die nächsten Tage.

„Der Wind hier ist schon an der oberen Grenze. Hohe Sprünge sollte man nicht zu nahe am Ufer machen, sonst könnte man auf das Land getrieben werden. Ich bin sehr gut vorbereitet und will hier beim Pringles Kitesurf World Cup unter die Top Ten kommen“, sagte Erdmann kämpferisch. Eine klare Ansage!

Gute Aussichten auf die theoretische Chance, es bis in die Top 10 zu schaffen, haben hoffentlich auch Tom Schiffmann aus Hamburg und der Garmischer Florian Gruber. Beide sind in die finale Runde der Qualifikation für das Hauptfeld dabei und wussten bei ihren Heats durchaus zu überzeugen.

Als einzige Frau hält Semira Bernnat die Fahne für Deutschland oben. Sie kämpft morgen um den Einzug ins Finale.

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